Waage

[Freiheit unter den Armen
und Gewicht auf den Schultern,
von Träumen im Schädel.]

Weiter Weg mit kurzen Strecken
Im immer neuen Kreis,
Ein altes, ein großartiges Ziel.

Aus der Selbstversenkung
Sich erheben, bewegungslos
Sein selbst erleben.

Alltägliche Wunder
Drücken aus, was schwillt,
Fortan im grünen Fluß.

Im Ausgleichsdruck strömen,
In Resonanzen sich langsam entfernend,
Entfernte Quellen finden, ankommen.

 

Anmerkung: Ich bin mir nicht sicher, ob die erste Strophe notwendig ist. Ich lasse sie aber als Gedanken stehen. Die Offenheit des Endes wiederum ist bewußt gewählt. Da fehlt nichts.

Advertisements

One thought on “Gedicht: Waage

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s