Eine Fallende Acht

Zieht Schatten über das Abendland,
Angst vor tausend und einer Nacht,
Vor Krummschwert, Schmied und Drachengold,
Zischend wie Zigaretten im Zeitraffer.

Wie Wasser auf Öl für Rauch und Feuer,
Zeichen in der Geschichte, mächtige Gezeiten, die Totes aufschichten,
In letzten Atemzügen, in Dampf, in Zellen unter Glas,
Das sind Milliarden Lebewesen unter Druck

Und Wärme. Die Sterne werden greifbar
Für die über den festen Dingen Schwebenden,
Die Untangierten, Meta-Parallelen, in der doppelten Unendlichkeit.
Gibt’s eine Acht, die fällt, gibt’s Menschen, die erkennen.

Im Kreisverkehr treibt er sonst, reibt sonst und verbrennt
Und wird zum Treibstoff seiner selbst,
Zum Zombie, Werwolf, Vampir und Schlächter,
Zu einer ungesteuerten Kettenreaktion.

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